Sonnenuhr

Vulkanlandsternwarte Auersbach / Teil 2 von 3

Von hier bis zu den Sternen

WAS PASSIERT, WENN EIN STERN STIRBT?

„Wenn Sie eine Kerze anzünden und warten, bis das Wachs ausgeht, dann erlischt sie. So ist das auch bei den Sternen“, versucht Frühwirth meine Frage zu beantworten. Eine Kindererklärung. Ich bekomme doch noch eine für Erwachsene. „Wenn der Treibstoff in die nächste Stufe umgewandelt wird, Wasserstoff zu Helium zum Beispiel, dann ist die Energie aufgebraucht. Der Stern wirft seine Hülle ab und hinterlässt im All einen Rauchring. In der Mitte bleibt ein sogenannter ‚Zwerg‘ bestehen.“ Wenn der Stern groß ist, so wie unsere Sonne, dann kommt es zur berühmten Supernova und zum schwarzen Loch oder Neutronenstern.
Unsere Sonne ist ein mittelgroßer Stern. Der Planet Jupiter ist unser größter Planet und möglicherweise ein etwas zu kleiner Stern. Er erzeugt ein wenig mehr Energie, als er von der Sonne bekommt, hat aber einen festen Kern in der Mitte. Das Sternbild Orion mit den Gürtelsternen in der Mitte kennt fast jeder. Ein Fleck darin ist Sternentstehungsgebiet, in dem laufend Sterne geboren werden. Man erkennt es an einem Trapez, in dem schon vier Sterne und ein rauchiger Nebel zu sehen sind. Zu wissen, dass dort Sterne entstehen, ist für Frühwirth „ein Wahnsinn“. Alle 10.000 bis 100.000 Jahre ein neuer, junger Stern. Im Sternbild Leier – dem hellsten Sternbild zurzeit –, unter dem Stern Wega, hat ein Stern sein Leben beendet. 2000 Jahre ist das bereits her, erkennbar an einem Rauchring im All. Bei den Führungen durch die Sternwarte zeigt Frühwirth ein Bild vom Hubble-Teleskop in Postkartengröße. Darauf sind mindestens 200 bis 300 Galaxien und bis zu 400 Milliarden Sterne zu sehen. Wir wissen mittlerweile, dass jeder siebte bis zehnte Stern ein Planetensystem um sich herum haben kann. Und, dass dort mit ein bisschen Berechnung oder Zufall auch Leben entstehen könnte. „Da ist es doch fast ein bisschen vermessen, zu glauben, dass wir die Einzigen im Universum sind, oder?“, fragt uns der Hobbyastronom. An Astrologie glaubt er jedoch nicht. „Die Sternbilder werden letztendlich auch falsch interpretiert, und außerdem hat Papst Gregor bei seiner Kalenderreform einfach ein paar Tage ausgelassen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt sind die Sternbilder verschoben.“
Erst vier Prozent des gesamten Weltalls haben sich uns bisher wissenschaftlich erschlossen. Alles andere sind Vermutungen, die sich irgendwann bestätigen – oder nicht. „Für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, dass unser Lebensradius nur etwa 5,5 bis 6 Kilometer beträgt. Das ist das blaue Sauerstoffband, das wir rund um die Erde erkennen können. Danach gibt es keine Chance, zu überleben. Das heißt, es zahlt sich aus, auf unsere Umwelt aufzupassen.“ Trotzdem wollen wir nun unseren Kopf weg von der Erde drehen und uns selbst ganz klein dabei fühlen. Dazu öffnen wir die Kuppel der Vulkansternwarte, werfen einen längeren Blick in die Weiten des Universums und erfreuen uns an dessen Schönheit.

… Fortsetzung folgt …

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Vulkanlandsternwarte Auersbach / Teil 1 von 3

Von hier bis zu den Sternen

SO WEIT REICHT UNSER BLICK, WENN WIR IHN AM ABEND RICHTUNG HIMMEL HEBEN. SEIT JEHER FASZINIERT DAS UNIVERSUM DIE MENSCHEN. SOGAR ALS GÖTTER WURDEN SIE VEREHRT, UND AUCH HEUTE NOCH SCHREIBEN EINIGE IHNEN DIE MACHT ZU, ÜBER IHR SCHICKSAL ZU ENTSCHEIDEN.

In der Vulkanlandsternwarte in Auersbach hält man eher wenig von Astrologie, von einem forschenden Blick durch das Teleskop allerdings sehr viel.

Schön ist sie gelegen, die Sternwarte in Auersbach. Auf einem kleinen Hügel mit Ausblick auf den Gleichberger- und Stradnerkogel bis hin nach Slowenien. Es ist ein perfekter Morgen, sonnig, nur ein wenig frisch. Noch ist nicht viel am Firmament zu erkennen, aber bis zum Abend ist es noch ein Zeitchen hin. Dr. Emmerich Frühwirth empfängt uns freundlich. Er ist Mitglied des Vereins Astro Club Auersbach und verantwortlich für die Führungen, die einmal pro Woche, wenn es das Wetter zulässt, stattfinden. Gemeinsam betreten wir die Sternwarte und gehen die Holztreppe nach oben. Da steht es, das Herzstück der Warte und das Objekt, das die Astronomenherzen höher schlagen lässt: das Teleskop.
„Dieses Teleskop hat drei unterschiedliche Objektive auf einem Gerät. Eines enthält ein Fadenkreuz zur genauen Anvisierung. In einem weiteren habe ich den Ausschnitt, der es mir gerade noch erlaubt, den ganzen Mond zu sehen, und im größten habe ich nur noch einen kleinen Ausschnitt vom Mond. Wenn ich also ein ganzes Sternbild, wie die Plejaden, sehen möchte, muss ich einen größeren Ausschnitt wählen“, erklärt uns Emmerich Frühwirth. Der erste Schritt bei der Verwendung des Teleskops am Abend ist „das Einlernen nach einem Stern“. Die Position eines Sterns zu kennen, ist unbedingt notwendig. Diese Position wird an das Teleskop weitergegeben, das dann 64.000 Objekte am Himmel erkennen kann. Manche sind „below horizon“, also nicht sichtbar.
Aus Himmelsbeobachtungen lässt sich etwas über die künftige Entwicklung des Universums ablesen. Sterne und Galaxien werden geboren und vergehen. Doch ihr Licht braucht Jahre, Jahrhunderte oder sogar Jahrmilliarden, um zu uns zu gelangen. So ist der Blick in den Sternenhimmel immer ein Blick in die ferne Vergangenheit. Neue Weltraumteleskope lassen uns noch tiefer ins All schauen und die Vorgänge dort draußen noch besser verstehen.

Besonders heiße Sterne leuchten bläulich am Himmel, relativ „kühle“ strahlen rötlich. Das schimmernde Band der Milchstraße setzt sich aus dem Licht vieler leuchtschwacher Sterne zusammen. Die Bahn der Sonne und Planeten am Himmel nennt sich Ekliptik, sie verläuft durch die Tierkreissternbilder. Durch die tägliche Drehung der Erde um ihre Achse und ihre jährliche Wanderung um die Sonne sieht das Himmelszelt zu jeder Stunde und zu jeder Jahreszeit anders aus. Im Süden klettern die Sterne besonders hoch über den Horizont, daher ist die Südrichtung für die Beobachtung gut geeignet. Die Sterne helfen dem Betrachter, sich zu orientieren. Der Große Wagen steht das ganze Jahr über am Himmel – im Frühjahr abends gegen 22 Uhr hoch oben im Zenit, im Herbst tief unten am Horizont. Der Polarstern ist der Wegweiser nach Norden und Teil des Kleinen Bären. Für Emmerich Frühwirth und die anderen Mitglieder des Vereins gibt es immer etwas Interessantes am Himmel zu sehen. Um sich auszutauschen, treffen sie sich regelmäßig. Dann werden unter anderem das von der NASA veröffentlichte „picture of the day“ besprochen und Beobachtungen ausgetauscht.

… Fortsetzung folgt …

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Greißlerei De Merin / Teil 2 von 2

Nach der Kirche ist die Hölle los

Zum Einkaufen wie anno dazumal gehört eben auch ein reger kommunikativer Austausch. Auch jetzt sind wir von Gelächter umgeben. Die Gäste haben eine gute Zeit und genießen die Unterhaltung, die Umgebung und die Köstlichkeiten von De Merin. „Wenn man hier sitzt, dann hat man immer das Gefühl von Urlaub“, schwärmt Hirschmann. „Somit haben Sie den schönsten Beruf der Welt“, antworte ich ihr. „Ja, eigentlich habe ich das.“

Straden ist einfach köstlich

Gleich nebenan befinden sich das Tourismusbüro und eine Bücherei. Das Büro ist nur an den Wochenenden besetzt, deswegen geben die Damen der Greißlerei gleichzeitig Auskunft über die Region und ihre Besonderheiten. Die Bücherei hingegen ist immer geöffnet, sogar am Sonntag kann man kommen und schmökern. Mit De Merin wurde wieder Leben in dieses Fleckchen von Straden gebracht. Eine neue Dynamik und auch neue Arbeitsplätze. Beständig arbeitet das Team an neuen Ideen und Produkten. Das Team besteht aus zehn Produzenten, einer bunten Mischung aus Wein-, Gemüse- und Obstbauern, Fleischhackern und einem Antiquitätenhändler. Letzterer ist verantwortlich für die Gemütlichkeit im Laden und bringt immer wieder neue Preziosen vorbei. Jährlich kommen neue Produkte dazu, einige fallen wieder aus dem Sortiment. Entschieden wird demokratisch. Neben dem Stimmrecht der Produzenten dürfen auch noch die gewählten Genussbotschafter und erlesene Köche zur Entscheidungsfindung beitragen. Neu ist die warme Küche. Die Damen des Hauses bringen Schwung in dieselbe und zaubern kleine Gerichte. Auch die Mehlspeisen werden selbst gemacht. Ich bekomme zum Kaffee eine Kürbiskerntorte mit einer ordentlichen Portion Schlag und einem Schuss Kernöl aufgetischt. Heiß begehrt sind die Köstlichkeiten vom Wollschwein. Es gibt eben viele „Fleischtiger“. Auch die Chutneys finden großen Anklang, und der Wein sowieso. „Ach, eigentlich verkauft sich alles wie die warmen Semmeln.“
„Es ist einfach köstlich in Straden“, sagt Frau Hirschmann. „Wir sind mit unseren Produzenten wirklich gesegnet! Es gibt alles, was man zum Leben braucht.“ Und noch viel mehr, wie ich finde.

Da lässt es sich schon leben, in Straden.

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Greißlerei De Merin / Teil 1 von 2

Nach der Kirche ist die Hölle los

Das Leben kann so herrlich sein! An diese Tatsache sollte man sich jeden Morgen erinnern – und sich noch beim Aufwachen vornehmen, den Tag mit Neugier, Humor und Lebensfreude zu bestreiten. Zugegeben, das ist manchmal nicht einfach. Aber in Straden, zu Gast in der Greißlerei De Merin, fällt das plötzlich sehr, sehr leicht.

So möchte man begrüßt werden! Als ich am Vorplatz der Greißlerei, also im Gastgarten eintreffe, erwarten mich der Fotograf und Frau Hirschmann mit einem Lächeln. „Darf’s ein Glaserl Wein sein?“ Wie könnte man da „Nein“ sagen? Besser hätten wir es gar nicht treffen können. Es ist ein wunderbar sonniger Herbsttag, den man nur zu gern im Freien verbringt. Ich bekomme einen knackigen und erfrischenden Welschriesling aus der Region Straden serviert und erfreue mich meines Lebens. Köstlich. Gemütlich sitze ich mit Frau Hirschmann, einer der Produzentinnen und Betreiberinnen der Greißlerei, zusammen. Zum Wein werden mir weitere Schmankerl aufgetischt.

Eine Jause aus Schinken und Salami vom Wollschwein, auch bekannt als Mangalitzaschwein, unterschiedlichen Käsesorten – Camembert, Weinkäse, Käse mit Speck vom Wollschwein –, veganem Käferbohnenaufstrich, Leberpastete, dazu ein bisschen Tomate, Paprika und Zwetschke, frisches Brot und verschiedene Chutneys. Ich habe schnell mein Lieblingschutney entdeckt: Apfel mit scharfem Kren von Frau Hirschmann selbst gemacht. Ein Gedicht!

Eine Weihe geht durch neun Mauern oder: „A Weich geht duach nein Mauan“

Der Name der Greißlerei stammt vom ersten Pfarrer und Begründer von Straden, Henricus de Merin. Als Symbol dient der Greißlerei der Lebensbaum von Straden, eine nach keltischem Vorbild gehauene Steinmetzarbeit aus dem Frühmittelalter. Sie bezeugt die lange Kulturgeschichte des Ortes. Die vier opulenten Spiralen stehen für die große Fruchtbarkeit des Landes. 2005 wurde De Merin mit dem Gedanken, die Landwirtschaft nicht aussterben zu lassen, ins Leben gerufen. Die Produzenten begannen, ihre Rohprodukte zu veredeln und in schönen Gläsern und Verpackungen in dem kleinen Laden an der obersten Spitze von Straden zu verkaufen. Die Glocken der Kirche läuten, sie gehören zum Ort dazu und sind Teil der idyllischen Atmosphäre.
Die Nähe zur Kirche gefällt. Denn das Geschäft brummt, nicht nur nach dem Gottesdienst. „Nach der Kirche ist die Hölle los“, sagt Hirschmann lachend. Ein weiteres Sprichwort der Stradener sorgt dafür, dass jeder Bissen aus der Greißlerei quasi Gottes Segen in sich trägt. „A Weich geht duach
nein Mauan.“ Wie praktisch, dieser alte Spruch. Somit sind alle Produkte bei De Merin geweiht, denn keine neun Mauern trennen den kleinen Laden von der Kirche. Kein Wunder, dass die Stradener gerne mal auf den Gottesdienst verzichten und stattdessen lieber die Neuigkeiten und Geschichten der Woche austauschen. Dazu eignet sich die Greißlerei perfekt.

… Fortsetzung folgt …

Meditation Wiese

Die 5 Säulen der Gesundheit

Ein Säulengang zu Glück und Lebensfreude / Teil 4 von 4

„Opa, ich weiß nun, dass Mama und Papa in ‚mein Schaffelbad‘ wie die Römer baden. Und dass du nicht nur gerne Ouzo trinkst, sondern auch wie die alten Griechen sprichst, habe ich auch verstanden. Doch wann kommen wir in der Geschichte endlich zu den fröhlichen Tieren?“
„Du meinst Otto, Fidelius und Elli? Die kennst du doch viel besser als ich.“
„Stimmt. Seeotter Otto ist das Maskottchen der Therme Loipersdorf, und Fidelius und Elli sind seine Freunde. Sie leben im Wasserspielpark, der ganz aus Naturmaterialien gebaut ist, weil sie sich
dort am wohlsten fühlen.“
„Wohlfühlen in und mit der Natur, darum geht es in der fünften Säule der Gesundheit: der Umwelt. Hippokrates betonte bereits die Bedeutung des Ortes, an dem wir leben, und der vorherrschenden Klimabedingungen für unsere Gesundheit. Hast du eine Idee, was das größte Geschenk ist, das unsere Region den Menschen macht?“
„Das ist einfach! Das Heilwasser aus der Tiefe der Erde. Deswegen steht doch überall: #wearewater‘. Ohne Wasser wäre es in der Therme ja auch ganz schön langweilig.“
„Dieser Einklang mit der Natur und die Dankbarkeit für die Schätze der Region werden in der Therme gelebt. Die Therme Loipersdorf ist klimazertifiziert und hat sogar die Vision, die Treibhausbilanz gegen null zu setzen. Dass regionale Produkte liebe- und wirkungsvoll verwendet werden, merkt man übrigens auch in ‚mein Gesundheitszentrum‘. Meine heutige Steirasul®- Ganzkörperschlammbehandlung war einfach himmlisch …“

„Langsam fallen mir die Augen zu. Gehört Schlafen nicht auch zur Säule der Entspannung?“
„Ich bin stolz auf dich. Du hast gerade etwas Wichtiges gemacht: auf dich selbst geachtet und dein Bedürfnis nach Erholung eingefordert. Denn wie bereits die alten Römer sagten: ‚fabrum esse suae quemque fortunae‘ – Jeder ist seines Glückes Schmied.“
Wie sieht das „Gebäude“ aus – die eigene Gesundheit, die auf den fünf Säulen steht? Die Antwort darf ehrlich und ohne jede Strenge mit sich selbst ausfallen, denn wie der Dichter Christoph Martin
Wieland schrieb: „Der Mensch ist nur dann an Leib und Seele gesund, wenn ihm alle seine Verrichtungen, geistige und körperliche, zum Spiele werden.“ Spielen wir – doch nicht mit unserer Gesundheit! Das Leben sendet in jedem Moment eine herzliche Einladung zum Spiel aus. Es liegt an uns, sie anzunehmen: Es regnet und ich kann mich ärgern, weil ich meinen Regenschirm vergessen habe, oder ich kann tanzen. So einfach ist es. So einfach fühlt es sich freilich nicht immer an. Und doch: So einfach ist es.

ENDE

Sprung ins Wasser

Die 5 Säulen der Gesundheit

Ein Säulengang zu Glück und Lebensfreude / Teil 3 von 4

„Das ist ein gutes Stichwort! Denn Ernährung ist auch eine Säule der Gesundheit.“
„Was gibt’s denn da zu bedenken? Ich esse, was mir schmeckt und immer dann, wenn ich Hunger habe. Oder etwa nicht?“
„Du bist ja selbst ein Philosoph! Vielleicht wird alles erst kompliziert, wenn man älter wird und vergisst, wie einfach es eigentlich ist. Denn gerade die Säule Ernährung scheint zwei Pole zu haben: strenge Selbstdisziplin an der Basis und unreflektierte Bedürfnisbefriedigung himmelwärts emporragend … Was ich sagen will: Das natürliche Maß und der Genuss scheinen vielfach irgendwo in der Mitte der Säule eingemauert und vergessen zu werden. Doch du machst es genau richtig. Es geht darum, das uns innewohnende natürliche Sättigungsgefühl, das körpereigene Wissen, was gut
tut und schmeckt, und die Fähigkeit zu genießen freizulegen. Der griechische Philosoph Socrates schrieb: ‚Wir leben nicht, um zu essen, sondern wir essen, um zu leben.‘“
(Max gähnt.)

„Nehmen wir den heutigen Tag als Beispiel. Im Marktrestaurant à la Loipersdorf hat’s dir doch geschmeckt, oder? Hier können sich die Gäste mit Gerichten, die ausschließlich aus regionalen und
saisonalen Zutaten zubereitet werden, stärken.“
„Mmh … Und beim nächsten Mal möchte ich auch wieder einen Topfenstrudel mit Vanillesauce essen!“

„Siehst du, um Wünsche und Zielsetzungen geht es auch bei der vierten Säule ‚Bewusstsein‘. Die spannende Frage lautet: Wer bin ich? Wie möchte ich mein Leben gestalten? Für unsere Gesundheit ist die innere Überzeugung, Ziele erreichen zu können, essenziell. Wir brauchen den Glauben und die Erfahrung, dass wir etwas schaffen und bewirken können. Dann können wir auch daran glauben, unsere Gesundheit in der Hand zu haben! Wann war dein letztes Erfolgserlebnis?“
„Heute! Ich habe lange überlegt, ob ich wirklich vom Dreimeterbrett springen soll. Dann hab ich mich getraut. Es war richtig lustig, ich bin sogar gleich noch einmal gesprungen. Und du hast mir auf die Schulter geklopft und gesagt: ‚Ich wusste, du kannst das!‘“
„Du hast die wunderbare Erfahrung gemacht, was es heißt, Ängste zu überwinden. Du kannst dir
sicher sein, dass du ein unglaubliches Potenzial in dir trägst. Vertraue dir selbst und du kannst alles erreichen.“
„Vertraust du dir, Opa?“
„Immer mehr! Du weißt doch, dass ich immer wieder Seminare der Lebensakademie à la Loipersdorf besuche. Von Felix Gottwald und den anderen Experten habe ich viel gelernt. Denke an den heutigen Badetag: Du hättest in deiner Badetasche wohl nicht gerne ein paar schwere Steine gehabt, oder?“
„Wozu auch? Die hätte ich ja unnötigerweise mit mir herumgetragen …“
„Genau! Manchmal tut es gut, sich daran zu erinnern, dass unser Leben auch eine Art Reise ist und wir entscheiden, mit welchem Gepäckstück wir sie antreten. Ob mit einem Koffer, der vollgestopft ist mit Ängsten und negativen Gedankenmustern, die schwer wie Steine wiegen, oder doch lieber mit einem leichten Koffer, der viel Platz für Freude und Liebe lässt …“
„Also, ich will nicht für Übergepäck zahlen!“

… Fortsetzung folgt …